Im Weißbuch der Europäischen Kommission „Fahrplan zu einem einheitlichen europäischen Verkehrsraum – hin zu einem wettbewerbsorientierten und ressourcenschonenden Verkehrssystem“ werden Ziele skizziert, die u. a. deutliche Reduktionen von CO2-Emissionen vorsehen. So sollen bspw. bis 2030 die Treibhausgasemissionen im Verkehrsbereich um 20 % gegenüber 2008 reduziert werden.
Der Weg in die Zukunft
Vor allem im städtischen Verkehrsbereich sind Kommunen mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Steigendes Mobilitätsbedürfnis trifft vielerorts auf knappe Gemeindebudgets. Modernste technische Lösungen schaffen es jedoch, über Effizienzsteigerungen sowohl Kostenersparnisse als auch Reduktionen von CO2-Emissionen unter einen Hut zu bringen.
Technische Lösungen im Verkehrs- bzw. Mobilitätsbereich sind vielfältig. Ausgehend vom Erfolg der Smart Phones erschließen sich scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten eines neuen Mobilitätsbewusstseins. So ist das Bezahlen von Parktickets schon bisher via SMS möglich. In Zukunft kann das bei Smart Phones üblicherweise vorhandene GPS-Navigationssystem auch die exakten Tarifbedingungen für den jeweiligen Standort mitliefern. Weiters ist die Entrichtung von Mautgebühren und E-Ticketing – also der Kauf eines elektronischen Fahrscheins oder einer Eintrittskarte – nicht mehr in weiter Ferne. Mit der rasanten Entwicklung der Elektro-Fahrzeuge bieten sich ebenfalls neue Anwendungsmöglichkeiten von Smart Phones. Elektrotankstellen bis hin zu Car-Sharing-Modellen verlangen nach innovativen Verrechnungsmöglichkeiten.
Chance E-Mobilität nutzen
Im Bereich der Elektro-Mobilität wurden in den letzten Jahren weitere Fortschritte gemacht. Führende und neue Fahrzeugproduzenten fertigen Elektro-Fahrzeuge für den privaten Personenverkehr bereits heute für teilweise erschwingliche Preise. Hier bietet sich die Chance für Kommunen und Verkehrsbetriebe, ihre Vorreiterrolle weiter auszubauen. Elektromobilität ist im städtischen Verkehr bereits heute Gang und Gebe, denkt man bspw. an Straßenbahnen, O-Busse oder U-Bahnen. So scheint der Schritt Richtung Elektrobusse nur mehr ein kleiner zu sein. Tatsächlich werden bereits heute E-Busse produziert, die sich für den städtischen, öffentlichen Verkehr eignen und so zu einer Reduktion der CO2-Emissionen sowie geringerer Lärmentwicklung führen. Damit kann die Kommune einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung bzw. Erhöhung der Mobilitätsbedürfnisse bei gleichzeitiger Verbesserung des Komforts und der Lebensqualität leisten.
Die Kommunalkredit ist Partner
Für diese Investitionen ist natürlich auch eine geeignete Finanzierung entscheidend. Zu den Kunden der Kommunalkredit zählen neben den Verkehrsbetreibern und Kommunen auch die Produzenten und Technologielieferanten. Als langjähriger Partner der österreichischen Kommunen mit Erfahrungen bei europäischen Verkehrsprojekten bietet sich die Kommunalkredit als interessierter Finanzierungspartner an.
In der Kommunalkredit Public Consulting („KPC“), einer Tochter der Kommunalkredit, werden das technische Know-How gebündelt sowie die Umweltförderungen des Bundes verwaltet.
Das Team Verkehr der Kommunalkredit steht mit führenden Anbietern innovativer Verkehrstechnologien in Kontakt und sieht sich als Informationsschnittstelle zu den österreichischen Kommunen. Dabei bietet es maßgeschneiderte Finanzierungslösungen an, die es der Kommune erlaubt, bei überschaubaren Kosten den rasanten Weg in Richtung smarter Mobilität zu bestreiten.
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