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Komm. Dialog 13.03.2012

Der Kommunale Dialog #2 stand im Zeichen der Pflege

"Pflegeinfrastruktur: Privat - Staat"

Wenn der 100-jährige Großvater abwinkt: „Was soll das? Ich brauche kein Pflegegeld, ich bin noch rüstig genug.“ so ist das erfreulich, aber leider nicht die Regel. Die Unterstützung pflegebedürftiger Menschen ist ein sozialer Auftrag – und eine gesellschaftliche Herausforderung.

Unter dem Motto „Pflege: Privat – Staat“ ging am 13. März die zweite Veranstaltung der Reihe KOMMUNALER DIALOG im Veranstaltungssaal über die Bühne.


Ob Profit- oder Non-Profit-Organisationen besser auf die Bedürfnisse eingestellt sind, diskutierten durchaus kontroversiell Franz Ferner von der Volkshilfe Steiermark und Martin Platzer von Senecura. In ihrem Impulsstatement skizzierte WIFO-Expertin Ulrike Mühlberger-Famira die makroökonomischen Komponenten dieses Themas. So wird die Anzahl der über 80-Jährigen bis 2030 um 73 % zunehmen. Erst ab 2050 wird es aufgrund der gegenwärtigen Geburtenraten wieder eine starke „Mittelalterschicht“ geben.

WIFO-Chef Karl Aiginger stimmte mit dem Podium überein, dass die unterschiedlichen Landesgesetze zur Pflege auch im Hinblick der Verteilung der finanziellen Mittel dringend angepasst gehören. „Oder können Sie mir erklären, warum ein Pflegebedürftiger in Vorarlberg Anspruch auf 6 m2 mehr hat als ein burgenländischer Patient? Dafür ist sein Pflegeplatz um 50 % teurer als in Wien!“ Gastgeber Alois Steinbichler stellte klar, dass die Finanzierung über die öffentliche Hand allein nicht ausreicht. „Wir müssen auf beiden Seiten – staatlich und privat – agieren, damit wir die Pflege auf ein gesundes Fundament stellen können.“

Mehr Eindrücke gibt es in unserer „Videothek“.

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VIDEO - 13.3.2012

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