Kommunalkredit

Infra Banking Experts
Österreichs Bank für Infrastruktur

Komm. Dialog 21.04.2016

Soziale Infrastruktur – Projekt- contra Immobilienfinanzierung

Eine funktionierende und effiziente Infrastruktur ist Voraussetzung für eine dynamische Volkswirtschaft. In der Sozialen Infrastruktur haben sich neben der öffentlichen Hand weitere klare Projektstrukturen herauskristallisiert. Anhand aktueller und konkreter Beispiele im europäischen Raum werden bankfähige Lösungsvarianten veranschaulicht und im österreichischen Kontext diskutiert.

Es diskutierten angeregt Ingrid Kalisch (Partner Kanzlei Kaye Scholer, Frankfurt), Ing. Mag. Karl Friedl (Geschäftsführender Gesellschafter, M.O.O.CON GmbH, Waidhofen/Ybbs), Thomas Kessler (Partner Kanzlei HSF - Herbert Smith Freehill, Frankfurt) und der Impulsgeber Dr. Christian Kummert (Managing Director Rubicon Infrastructure Advisors, Dublin) mit den TeilnehmerInnen der Veranstaltung. Moderiert wurde die kurzweilige Veranstaltung von Dr. Jörg Autschbach (Bereichsleiter Vertrieb Kommunalkredit Austria).
 

Resümee:
Obwohl traditionell die öffentliche Hand hinter Vorhaben der Sozialen Infrastruktur steht (Schulen, Krankenhäuser), gibt es Randbereiche (z.B. Studentenwohnheime, Pflegeheime), die von privaten Betreibern ohne Projektvertrag mit der öffentlichen Hand initiiert werden. Die Finanzierungsformen bewegen sich hier zwischen Immobilien- und Projektfinanzierung. Dies war das Thema des Kommunalen Dialogs der Kommunalkredit Austria am 21.04.2016. Nachdem Dr. Christian Kummert, Managing Director, Rubicon Infrastructure Advisors, Dublin, Irland, drei Strukturen, die in diesem Spannungsfeld liegen, exemplarisch aufgezeigt hatte, wurde diese Fragestellung von dem hochkarätig besetzten Panel und dem interessierten Publikum lebhaft diskutiert. Dabei wurde unter anderem deutlich, dass Instrumente der Projektfinanzierung den Lebenszyklusgedanken besser berücksichtigen können im Vergleich zu einer Standard-Immobilienfinanzierung. Auch war man sich einig, dass eine Immobilienbesicherung notwendig ist, sobald der Cash Flow nicht von einem öffentlichen Auftraggeber kommt. Rund um das Thema „Mindestprojektgröße“ diskutierten die Anwesenden über die Möglichkeit der Bündelung von Projekten in föderal organisierten Staatsformen.

Kontakt

DI Christian Katona
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